Green Planet – Wo sind die Teakbäume ?
In den
vergangenen beiden Jahren hat sich die Green Planet AG immer wieder mit Erfolgsmeldungen
zu Wort gemeldet und mit alten Teakbäumen, die mit kurzer Restlaufzeit eine
schnelle Rendite versprechen.
Tatsache ist,
dass die Green Planet AG zahlreiche Grundstücke im Registro Nacional in Costa
Rica eingetragen hat. Also ist die Green Planet AG tatsächlich
Grundstückseigentümerin. Die Grundstücke liegen dabei in der Region Guanacaste.
Doch zeigt die
Green Planet AG keinerlei Bilder von diesen Plantagen. Es gibt einige wenige
Bilder, die beispielsweise den Vorstand Manfred Wander beim Pflanzen eines
Setzlings zeigen. So weit so gut. Aber wo sind die Bilder von den ganzen
angeblichen Plantagen? Hat die Green Planet AG einfach nur wertloses Land
gekauft, nach dem Motto: Hauptsache wir haben etwas?
Die Green Planet
AG Bildergalerie auf picasa umfasst 18 Bilder. https://plus.google.com/photos/106290431905711947821/albums/5763481993600840897?banner=pwa
Diese sollen also 10 Jahre Erfahrung im Teakanbau mit rund 1000 Hektar Fläche dokumentieren.
Wer sich die
Bilder anschaut sieht allerdings nur Jämmerliches. Zunächst einmal wissen wir
nicht, ob die Bilder tatsächlich von Green Planet Plantagen stammen. Immerhin
einen Beweis gibt es. Das Bild mit dem Plantagenschild der Green Planet AG.
Allerdings sind die dort zu sehenden Bäumchen äusserst kümmerlich.
Dünne Stangen, statt kräftiger 5-jähriger Bäume
Die Bäume treiben aus, die hohe Pflanzdichte behindert die Bäume beim Wachsen. Gemäss Green Planet sollten diese Bäume alle längst einen Durchmesser von 35-40cm haben. Tatsächlich dürften das aber eher 20cm sein.
Selbst wenn die
Bilder der angeblich 5- bzw. 15-jährigen Teakbäume von Green Planet stammen,
dann fragt man sich, wie diese Bäume zu den Green Planet Wachstumsversprechen
passen sollen. Denn dicke, grosse Stämme sieht man nicht. Vielmehr offenbaren
diese Bilder, dass die Bäume nur unzulänglich entastet werden und am Boden
überall Durchtriebe wachsen, die für ungenügende Pflege und Bewirtschaftung
sprechen.
Aber das ist noch längst nicht alles...
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